Fallstudie

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Industrie

Herstellung

Hauptsitz

New York, USA

Anzahl Mitarbeiter

> 300.000

Niederlassungen

Nordamerika, Lateinamerika, Afrika und Naher Osten, Europa, Asien, Pazifik

PepsiCo schafft preisgekrönte Kultur der operativen Exzellenz mit der Udemy Business Leadership Academy

Ergebnisse dank Udemy Business

> 2 Mio. $
Einsparungen über drei Jahre
Bis zu 98 %
Abschlussquoten
87%
regelmäßige Lerner:innen

Infos zur Fallstudie

PepsiCo, ein global führendes Unternehmen im Bereich Lebensmittel und Getränke, erreicht mit Kultmarken wie Lay’s, Doritos und Gatorade täglich mehr als eine Milliarde Kund:innen in mehr als 200 Ländern. Im Jahr 2024 erzielte PepsiCo einen Umsatz von fast 92 Milliarden US-Dollar. Vorangetrieben wurde diese Entwicklung durch das Engagement des Unternehmens im Hinblick auf Innovationen, Skalierung und Nachhaltigkeit. PepsiCo arbeitet schon seit Langem mit der Udemy Business Leadership Academy (UBLA) zusammen. Als jedoch Paul Kent im Jahr 2021 die Position als Senior Learning and Development Manager übernahm, wurde die Nutzung der Plattform durch das Unternehmen noch einmal komplett überdacht. Kent strebte einen Ansatz an, der die Ergebnisse stärker in den Fokus stellen würde. Dies sollte für mehr Operational Excellence und Agilität über die gesamten Lieferkettenaktivitäten von PepsiCo hinweg sorgen.  Durch die Udemy Business Leadership Academy und ihr Programm „Unlocking End-to-End Supply Chain Agility“ konnte Paul Kent die Art und Weise, wie Wissen im Unternehmen geteilt wird, revolutionieren. 

Silos aufbrechen und ergebnisbezogene Weiterbildung etablieren

Lieferketten unterliegen immer den Schwankungen des Weltmarktes und Ereignissen mit globaler Reichweite. Als im Jahr 2020 die COVID-Pandemie begann, implementierte PepsiCo Notfallmaßnahmen, um mit den Störungen in den Lieferketten umzugehen. Dabei erschloss das Unternehmen neue Effizienzen, lernte aber gleichzeitig auch eine wichtige Lektion: Störungen sind jederzeit möglich.  „COVID ist nur ein Beispiel für die volatile, ungewisse, komplexe und vielschichtige Welt, in der wir leben“, so Paul Kent, Senior Learning and Development Manager bei PepsiCo. „Ob Pandemie, Krieg oder Lebenshaltungskostenkrise: Es gibt viele Dinge, die unsere Paradigmen verändern können. Als Unternehmen waren wir extrem gut darin, in der Krise auf Veränderungen zu reagieren. Weniger gut waren wir jedoch, wenn es darum ging, Hürden und Unsicherheiten abzusehen und entsprechende Prozesse implementiert zu haben, um agil darauf reagieren zu können.“ Als global tätiges Unternehmen war PepsiCo zudem auch mit den Herausforderungen durch isoliertes Arbeiten konfrontiert. Das bedeutet, dass der Wissensschatz und die Best Practices nicht überall identisch waren und dass eine Vereinheitlichung zu signifikanten Vorteilen führen konnte. Paul Kent setzte sich das Ziel, die Beschaffung agiler und zugleich auch einheitlicher zu gestalten, sodass Störungen vorhergesehen und gut bewältigt werden konnten. Zudem sollten zahlreiche Prozesse effizienter gestaltet werden. Ziel war es, in der gesamten Abteilung Operational Excellence zu erreichen. Und der erste Schritt auf dem Weg dorthin war eine Veränderung des Weiterbildungskonzepts.  „Bisher haben wir den Erfolg von Weiterbildungsinitiativen daran gemessen, wie die Teilnehmer:innen auf die Initiativen reagiert haben: Hat ihnen der Kurs gefallen? Mochten sie den Dozenten bzw. die Dozentin? Derartige Sachen eben“, erklärt Paul Kent. „Was wir jedoch brauchten, war ein stärker ergebnisbezogenes Weiterbildungskonzept. Dazu mussten wir zusammen mit dem funktionellen Geschäft herausfinden, was wir genau brauchen, und dann ein Weiterbildungskonzept erarbeiten, das uns bei diesen Zielen unterstützen würde.“ 

Was wir jedoch brauchten, war ein stärker ergebnisbezogenes Weiterbildungskonzept. Dazu mussten wir zusammen mit dem funktionellen Geschäft herausfinden, was wir genau brauchen, und dann ein Weiterbildungskonzept erarbeiten, das uns bei diesen Zielen unterstützen würde.
Paul Kent
Senior Learning and Development Manager, PepsiCo

PepsiCo schreibt sich in die Udemy Business Leadership Academy ein

Paul Kent hatte die UBLA mit Übernahme seiner Rolle in der PepsiCo University, dem Weiterbildungsorgan des Unternehmens, sozusagen „geerbt“ und er war bestrebt, diese Zusammenarbeit auszubauen. „Es gab einige Dinge im Hinblick auf die UBLA, die ins Auge stießen“, weiß er zu berichten. „Zunächst einmal war es eine echte soziale Weiterbildungsplattform, wohingegen viele andere Plattformen einfach Inhalte ohne Kontext boten. Außerdem haben wir schon früh eine gute Beziehung zum UBLA-Team aufgebaut. Das wurde sehr wichtig, denn ich wollte das Modell ändern und unsere eigenen Lernmaterialien und unsere interne Expertise in die Inhalte der Leadership Academy integrieren.“ 2020 startete PepsiCo dann über die UBLA einen Pilottest für das Programm „Unlocking End-to-End Supply Chain Agility“. Die Academy bot den Nutzer:innen von PepsiCo eine Reihe von Vorteilen beim Lernen, unter anderem Möglichkeiten zum multimodalen Lernen, zur Kontextualisierung und zur Anpassung des Programms an konkrete Anforderungen. Ebenso gab es eine direkte Verbindung zu Professor:innen der Penn State University, die die Theorie hinter den Best Practices für eine durchgängige Lieferkette lieferten.  „Die Verbindung zur Universität war entscheidend“, so Kent. „Der Zugang zu dem Maß an Bildung, das über eine Universität zugänglich ist, ist unglaublich wertvoll. Viele unserer Angestellten, deren Uni-Zeit schon Jahre zurückliegt, können so ihr Wissen im Einklang mit den Änderungen in unserer Branche ergänzen. Und diejenigen, die selbst nie eine Uni besucht haben, haben nun die Gelegenheit, die ihrer Erfahrung in ihrer jeweiligen Rolle entsprechende Theorie zu lernen oder neue Ansätze zur Herangehensweise an Probleme kennenzulernen.“  Neue Wege für nachhaltiges Lernen Inzwischen hat PepsiCo das Programm bereits 35 Mal durchgeführt, sodass mehr als 1.200 Angestellten durch eine Kombination aus asynchronen und Live-Onlinekursen Möglichkeiten zur Weiterbildung geboten wurden. Geleitet werden die Einheiten von internen Expert:innen von PepsiCo sowie von ausgewählten externen Vorreiter:innen im Bereich Beschaffung.  Durch eine Kombination aus inhaltlichen Aktivitäten mit Expert:innen und kollaborativem Lernen erhalten die Teilnehmer:innen neue Einblicke in die Dynamik von Lieferketten. Die Kurse behandeln eine große Bandbreite an Themen, die alle im Zusammenhang stehen mit funktionaler Exzellenz – einschließlich strategischer Agilität, Integration und kultureller Transformation. Dabei werden Abschlussquoten von bis zu 98 % erreicht. Eine der größten Herausforderungen von Weiterbildungsinitiativen ist, dafür zu sorgen, dass die Theorie nach Ende des Kurses auch in die Praxis umgesetzt wird. Damit dies gelingt, ist ein zentrales Prinzip des Programms, dass Teilnehmer:innen dazu ermutigt werden, eigene Probleme aus dem Arbeitsalltag mit in die Lernaktivitäten einzubringen, damit diese Aktivitäten mit einem greifbaren Ergebnis in Verbindung gebracht werden.  Mit Unterstützung von Udemy hat Paul Kent außerdem eine Erinnerungsstrategie ins Leben gerufen, um die Leute auch nach Abschluss eines Kurses zum weiteren Lernen zu ermutigen. „Die Idee ist, dass ich dir eine kurze Information gebe – und zwar regelmäßig über 15 bis 20 Tage“, erklärt er. „Wenn das zur Gewohnheit wird, bleiben die Leute auch am Lernen dran. Das Team von Udemy hat einen Prozess zur Automatisierung dieser Lernerinnerung entwickelt und das war für uns sehr wichtig.“ Genau wie auch die digitalen Badges und die regelmäßigen Arbeitszeiten, dank derer die Nutzer:innen mit Expert:innen in Kontakt treten können, hat sich dies in den Beschaffungsteams von PepsiCo auf breiter Basis etabliert.

Die Verbindung zur Universität war entscheidend. Der Zugang zu dem Maß an Bildung, das über eine Universität zugänglich ist, ist unglaublich wertvoll.
Paul Kent
Senior Learning and Development Manager, PepsiCo

Kollaboratives Lernen in einer globalen Lieferkette

Für Paul Kent bemisst sich der echte Wert der UBLA sowohl durch individuelle als auch durch geschäftliche Vorteile. Mit Blick auf die individuellen Aspekte lässt sich feststellen, dass die Fluktuationsraten im Unternehmen zurückgegangen sind. Zudem ist das NPS-Feedback für PepsiCo durch die Kurse von 42 im Jahr 2021 auf 74 im Jahr 2024 gestiegen. Am wichtigsten ist jedoch wahrscheinlich, dass die Lieferkettenexpert:innen von PepsiCo dank neuer Skills in ihrer beruflichen Laufbahn vorankommen.  „Wenn es um die persönliche Weiterentwicklung geht, wissen wir, dass die Beförderungsraten bei denjenigen, die an den Programmen teilnehmen, deutlich höher sind als bei Beschäftigten, die nicht daran teilnehmen“, so Kent. „Wir haben über einen Zeitraum von drei Jahren eine Peergroup-Analyse durchgeführt, die gezeigt hat, dass sich die Beförderungsraten von Personen, die ein strukturiertes Programm der PepsiCo University erfolgreich absolviert haben, mehr als verdoppeln.“ Natürlich trägt eine derartige persönliche Entwicklung unweigerlich auch zur Entwicklung des Unternehmens bei. So hat das durch die Leadership Academy erworbene Wissen zu greifbaren Verbesserungen bei PepsiCo im Hinblick auf Agilität, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit geführt. Die größte Veränderung besteht aber vermutlich darin, wie das Programm die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit sowie gemeinsames und innovatives Denken ermöglicht – was von zentraler Bedeutung ist, um sich von isolierten Beschaffungsabläufen im Unternehmen zu lösen.  „Wir können beim operativen Betrieb beobachten, wie dies unsere Denkweise verändert hat“, berichtet Kent. „Indem wir dafür gesorgt haben, dass bereichsübergreifende Teams aus aller Welt am selben Programm teilnehmen, und indem wir die Teilnehmer:innen zu Gesprächen ermuntert haben, haben sich ihre Netzwerke erweitert. Wir konnten sofortige Erfolge verzeichnen. Wir haben auf globaler Ebene angefangen und unser Konzept dann auf lokaler Ebene perfektioniert.“ Mehr Agilität bei Veränderungen Diese Fähigkeit, Ideen auszutauschen und sich gemeinsam weiterzubilden, hat die Beschaffungsteams von PepsiCo in die Lage versetzt, mehrere neue Initiativen einzuleiten, die ein proaktiveres Konzept im Betrieb ermöglichen. Dazu gehören z. B. ein globales Ernte-Tool, das das Kartoffelwachstum misst und dadurch künftige Ernteengpässe aufzeigt, prädiktive Modellierung, mit der die Nachfrage nach Erfrischungsgetränken prognostiziert werden kann, sowie GPS-Tracker an Lkw, damit sie die preisgünstigsten Tankstellen ansteuern können. An anderer Stelle wurden Freigabeprozesse von elf Schritten auf nur drei Schritte vereinfacht. „Überall im Unternehmen gibt es Bereiche mit exzellenter Leistung“, so Kent. „Indem wir Best Practices abteilungsübergreifend austauschen, können wir diese exzellenten Bereiche ausweiten. Wir kombinieren das echte Leben mit der Arbeit und mit echtem Lernen.“ Infolge dieser Initiativen konnte PepsiCo neben direkten Einsparungen durch verbessertes Flottenmanagement auch effizientere Bearbeitungszeiten und eine Ausweitung des Lieferantennetzwerks verzeichnen. Das Unternehmen schätzt, dass es durch die Kursnutzung über Udemy statt herkömmlicher Präsenzkurse mit Dozent:in in der Zeit von 2022 bis 2025 direkte Einsparungen in Höhe von mehr als 2 Mio. US-Dollar verbuchen konnte. Und nicht zuletzt wurde PepsiCo für sein Weiterbildungsprogramm als Gewinner in der Kategorie „Best Hybrid Learning Programm“ bei den Brandon Hall Awards 2024 ausgezeichnet. 

Aus geschäftlicher Sicht können wir beim operativen Betrieb beobachten, wie dies unsere Denkweise verändert hat. Indem wir dafür gesorgt haben, dass bereichsübergreifende Teams aus aller Welt am selben Programm teilnehmen, und indem wir die Teilnehmer:innen zu Gesprächen ermuntert haben, haben sich ihre Netzwerke erweitert. Wir konnten sofortige Erfolge verzeichnen.
Paul Kent
Senior Learning and Development Manager, PepsiCo

Eine Roadmap für exzellente Weiterbildung

Während sich die Beziehung zwischen PepsiCo und Udemy weiterentwickelt, ist Kent weiterhin für die Entscheidung über die nächsten Schritte bei der Weiterbildung für PepsiCo zuständig, wobei er immer auf dem bereits Vorhandenen aufbauen und dieses optimieren will.  „Ich schaue immer, was als Nächstes kommt und was wir verbessern können“, erklärt er. „Vor Kurzem war ich für ein Treffen mit Udemy in Miami. Dabei ging es darum, zu sehen, wie wir die Weiterbildung weiter in unseren sieben Säulen der Beschaffung verankern können. Daran arbeiten wir also gerade.“ Sein Enthusiasmus ist dabei ansteckend: Mitglieder seines Beschaffungsteams haben sogar zusätzliche Udemy-Inhalte aus eigener Tasche gekauft. Das zeigt einmal mehr, dass das Unternehmen eine echte Lernkultur geschaffen hat – und dies vielleicht nur der erste Schritt auf einem langen Weg ist. „Udemy als Partner war für mich eine ausgezeichnete Wahl“, so Kent. „Es war wahrscheinlich eine der besten Partnerschaften, die ich in meiner beruflichen Laufbahn je erlebt habe. Bei den nächsten Schritten geht es nun darum, weiterhin unsere Strategien abzustimmen und Erfolge zu erzielen.“

Udemy als Partner war für mich eine ausgezeichnete Wahl. Es war wahrscheinlich eine der besten Partnerschaften, die ich in meiner beruflichen Laufbahn je erlebt habe. Bei den nächsten Schritten geht es nun darum, weiterhin unsere Strategien abzustimmen und Erfolge zu erzielen.
Paul Kent
Senior Learning and Development Manager, PepsiCo
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Wir haben schon früh eine gute Beziehung zum UBLA-Team aufgebaut. Das wurde sehr wichtig, denn ich wollte das Modell ändern und unsere eigenen Lernmaterialien und unsere interne Expertise in die Inhalte der Leadership Academy integrieren.
Paul Kent
Paul Kent
Senior Learning and Development Manager, PepsiCo

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